Geschichte

 

 

1892    Joseph Geissmann-Ackermann ermöglicht mit grosszügigen finanziellen Zuwendungen den Bau und Betrieb eines Heims an der Dottikerstrasse, das 1892 unter dem Namen "Armenanstalt" eröffnet wird. Dieses Heim wird durch den Gemeinderat betrieben und durch Schwestern des Klosters Ingenbohl geführt. Die Rechnung wird separat als "Armenrechnung" ausgewiesen. 
     
1962   Der Bedarf eines Neubaus zeichnet sich ab. Gespräche bezüglich eines gemeinsamen Projekts mit anderen Gemeinden, z.B. Sarmenstorf und Villmergen verlaufen erfolglos. Um einen Staatsbeitrag von 45 % der Baukosten zu erhalten soll nicht die Gemeinde sondern eine zu gründende Stiftung als Bauherr auftreten.
     
1962-1966   Eine Baukommission wird ins Leben gerufen, die verschiedene Varianten eines Neubaus prüft.
     
1966   Die Altersheimkommission lädt zur Orientierungsversammlung für die Gründung eines gemeinnützigen Vereins ein.
     
11.11.1966   Gründung des gemeinnützigen Vereins Altersheim St. Josef Hägglingen.
     
1967   Die Gemeindeversammlung stimmte dem Verkauf des alten Altersheims an die Firma RIWISA zu.
     
1969   Baurechtsvertrag mit dem Altersheimverein zur Erstellung und Betrieb eines Altersheims für die Dauer von 100 Jahren.
     
1969   Der Verkaufserlös des alten Altersheims wird bei Baubeginn an den Verein übertragen.
     
1972   Bezug des neuen Altersheims an der Geissmann-Ackermannstrasse. Gleichzeitig geht damit die Führung und Rechnung auf den Verein über. Die Baukosten für den Neubau betragen Fr. 2'450'000.
     
1972   Adolf Geissmann stiftet dem Altersheim eine Landparzelle von 2,69 a.
     
1983   Erwerb einer Landparzelle von 38,4 a für Fr. 230'400 von Adolf Geissmann.
     
1994   Erweiterung und Anbau Speisesaal, Kosten Fr. 654'000.
     
1996   Renovation der Kapelle für Fr. 400'000.
     
2000   Die Ingenbohler Schwestern ziehen sich aus dem Heim zurück, ein Heimleiter wird eingestellt.
     
2003   Das Altersheim bedarf einer grundlegenden Erneuerung um den aktuellen Vorschriften zu genügen. Gespräche mit der Gemeinde Dottikon über ein gemeinsames Bauprojekt führen zu keinem Ergebnis.
     
2004   Die Planung für die Gesamtsanierung läuft an. Für die Projektbegleitung wird die Firma H. Limacher Partner AG zugezogen.
     
2005   Auf der Grundlage des eingereichten Vorprojekts erteilt das Gesundheits-departement eine Betriebsbewilligung. Im gleichen Jahr erfolgt die Aufnahme auf die Pflegeheimliste des Kantons Aargau.
     
14.12.2005   Der Regierungsrat beschliesst die Finanzierungszusage eines Staatsbeitrags vonFr. 619'333 an das Bauprojekt.
     
2006   Aus einem Studienauftrag an vier Architekten wird das Projekt der Butscher Architekten aus Basel ausgewählt. Eine Baukommission und ein Nutzerausschuss begleiten die Ausarbeitung des Projektes.
     
2007   Die Gemeindeversammlung stimmt einer Solidarbürgschafts- Vereinbarung zwischen der Gemeinde Hägglingen und dem Trägerverein zu. Somit ist die Aufnahme desHypothekarkredits zu günstigen Konditionen möglich.
     
20.11.2007   Eine ausserordentliche Mitgliederversammlung bewilligt den notwendigen Baukredit für den Um- und Erweiterungsbau über Fr. 11'400'000.
     
28.02.2008   Mit dem Spatenstich erfolgt der Start der ersten Bauetappe, die den Südflügel mit 18 Zimmern, die Küche mit  Nebenräumen sowie den Aktivierungsraum umfasst  und im November in Betrieb genommen werden kann.
     
Januar 2009   Baubeginn der zweiten von drei Bauetappen, umfassend den Nordflügel mit 18 Zimmern, den Eingangs- und Bürobereich. Inbetriebnahme November 2009.
     
Januar 2010   Start der dritten Bauetappe mit der Totalsanierung und dem Umbau des Mittelteils, umfassend sieben Zimmer (teilweise als Doppelzimmer nutzbar), Speisesaal und Cafeteria sowie die Nebenräume.
     
   3. - 5.     09. 2010   Feierliche Einweihung des "neuen" Altersheims Hägglingen. Mit einem rauschenden Dorffest unter dem Motto "Gartenfest" soll die Vollendung des imposanten Bauwerkes gefeiert werden.